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So erstellen Sie eine Reverse-Charge-Rechnung (EU):

  1. Gehen Sie zu Rechnungen → Neue Rechnung
  2. Wählen Sie Ihren EU-Kunden und prüfen Sie, ob die USt-IdNr. beim Kunden hinterlegt ist
  3. Aktivieren Sie im Rechnungsformular den Schalter "Reverse Charge (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers)"; MyCompanyDesk schlägt ihn bei EU-Geschäftskunden automatisch vor
  4. Die MwSt. aller Positionen springt automatisch auf 0 %, manuelle Änderungen sind nicht nötig
  5. Prüfen Sie in der Vorschau den Reverse-Charge-Hinweis und senden Sie die Rechnung

Reverse-Charge-Rechnungen werden vor dem Versenden geprüft: der Kunde muss über eine USt-IdNr. verfügen und die Rechnung muss in jeder Position 0% (sources/vat-rates.yaml#countries.NL.zero) ausweisen. Diese Prüfungen laufen auch, wenn Sie Rechnungen massenhaft freigeben oder versenden.

Tipp: Der Schalter ist im Rechnungsformular immer verfügbar; Sie müssen vorher nichts in Ihren Einstellungen aktivieren.

Ausgaben mit Reverse Charge

Wenn Sie eine Reverse-Charge-Rechnung von einem Lieferanten erhalten, muss MyCompanyDesk die Herkunft des Lieferanten kennen, um die MwSt. in die richtige Rubrik der Aangifte einzuordnen:

  • Ein niederländischer Lieferant mit KVK-Nummer oder Land NL landet in Rubrik 2a (inländische Reverse Charge).
  • Ein Lieferant aus einem anderen EU-Land landet in Rubrik 4b (innergemeinschaftlicher Erwerb).

Fehlt das Land oder die KVK-Nummer, markiert die Prüfung vor der Abgabe auf der USt.-Seite die Ausgabe und blockiert die Abgabe, bis Sie es ergänzt haben. Öffnen Sie die Ausgabe, ergänzen Sie das fehlende Land oder die KVK-Nummer, und führen Sie die Prüfungen erneut aus.

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