So erstellen Sie eine Reverse-Charge-Rechnung (EU):
- Gehen Sie zu Rechnungen → Neue Rechnung
- Wählen Sie Ihren EU-Kunden und prüfen Sie, ob die USt-IdNr. beim Kunden hinterlegt ist
- Aktivieren Sie im Rechnungsformular den Schalter "Reverse Charge (Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers)"; MyCompanyDesk schlägt ihn bei EU-Geschäftskunden automatisch vor
- Die MwSt. aller Positionen springt automatisch auf 0 %, manuelle Änderungen sind nicht nötig
- Prüfen Sie in der Vorschau den Reverse-Charge-Hinweis und senden Sie die Rechnung
Reverse-Charge-Rechnungen werden vor dem Versenden geprüft: der Kunde muss über eine USt-IdNr. verfügen und die Rechnung muss in jeder Position 0% (sources/vat-rates.yaml#countries.NL.zero) ausweisen. Diese Prüfungen laufen auch, wenn Sie Rechnungen massenhaft freigeben oder versenden.
Tipp: Der Schalter ist im Rechnungsformular immer verfügbar; Sie müssen vorher nichts in Ihren Einstellungen aktivieren.
Ausgaben mit Reverse Charge
Wenn Sie eine Reverse-Charge-Rechnung von einem Lieferanten erhalten, muss MyCompanyDesk die Herkunft des Lieferanten kennen, um die MwSt. in die richtige Rubrik der Aangifte einzuordnen:
- Ein niederländischer Lieferant mit KVK-Nummer oder Land NL landet in Rubrik 2a (inländische Reverse Charge).
- Ein Lieferant aus einem anderen EU-Land landet in Rubrik 4b (innergemeinschaftlicher Erwerb).
Fehlt das Land oder die KVK-Nummer, markiert die Prüfung vor der Abgabe auf der USt.-Seite die Ausgabe und blockiert die Abgabe, bis Sie es ergänzt haben. Öffnen Sie die Ausgabe, ergänzen Sie das fehlende Land oder die KVK-Nummer, und führen Sie die Prüfungen erneut aus.